Während der Krankheit gekündigt, zulässig oder unzulässig?

Die Mehrheit der Arbeitnehmer glaubt, dass während der Dauer einer Krankheit keine Kündigung ausgesprochen werden darf. Das ist ein gefährlicher Irrglaube!

 

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Der Arbeitgeber darf das Arbeitsverhältnis nur aus personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Gründen kündigen, soweit das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) Anwendung findet (Vor.: mindestens sechsmonatiges Beschäftigungsverhältnis und mehr als zehn Arbeitnehmer im Betrieb).

Der Fall der Krankheit stellt den typischen Unterfall einer personenbedingten Kündigung dar. Denkbar ist eine krankheitsbedingte Kündigung insbesondere wegen häufiger Kurzerkrankungen oder wegen langandauernder Arbeitsunfähigkeit.

Allerdings gelten für die Wirksamkeit einer krankheitsbedingten Kündigung strenge Voraussetzungen. Grund dafür ist u.a. die besondere Schutzwürdigkeit des erkrankten Arbeitnehmers.

 

Möchte der Arbeitgeber bei Anwendbarkeit des KSchG krankheitsbedingt kündigen, muss er also hohe Hürden überwinden. Es bietet sich in jedem Fall an, eine solche Kündigung von einem Experten für Arbeitsrecht überprüfen zu lassen.

Der Arbeitnehmer muss bei einer erhaltenen Kündigung beachten, dass die 3-wöchige Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage nicht versäumt wird. Versäumt er diese dreiwöchige Klageerhebungsfrist, gilt die Kündigung als von Anfang an rechtswirksam. In vielen Fällen sind die Arbeitgeber jedoch dazu bereit, eine Abfindung zu zahlen, wenn die Wirksamkeit der Kündigung nicht eindeutig ist und ein Risiko besteht, den Prozess zu verlieren.

 

Unsere Erfahrung zeigt, dass in solchen Fällen mit anwaltlicher Unterstützung Sie mehr erreichen als ohne Rechtsbeistand.

 

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